Monday, September 14, 2009
Zwischen Violine und Cembalo kommt der Bach
In der Mainpost ist zu lesen, dass der Hohenloher-Kultursommmer beginnt:
Zum musikalischen Wettstreit haben sich der Violinspieler Johannes Pramsohler und der Cembalist Jörg Halubek für Samstag, 29. August, um 19 Uhr in der katholischen Kirche von Dörzbach-Meßbach gerüstet.
In ihrem Konzert im Rahmen des Hohenloher Kultursommers lassen die beiden Musiker Originalkompositionen von Johann Sebastian Bach auf dessen Bearbeitungen eigener Werke treffen. So kann das Publikum die Ciaccona aus der Partita in d-Moll BWV 1004 in einer Violinsolofassung wie auch in einer Cembalofassung hören.
Die a-Moll-Sonate für Violine solo BWV 1003 trifft auf die Sonate für Cembalo BWV 964 nach dieser Violinsonate. Karten für das Konzert gibt es bei der Geschäftsstelle des Hohenloher Kultursommers Tel. (0 79 40) 18-3 48, unter
www.hohenloher-kultursommer.de, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Via: mainpost.de
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Zum musikalischen Wettstreit haben sich der Violinspieler Johannes Pramsohler und der Cembalist Jörg Halubek für Samstag, 29. August, um 19 Uhr in der katholischen Kirche von Dörzbach-Meßbach gerüstet.
In ihrem Konzert im Rahmen des Hohenloher Kultursommers lassen die beiden Musiker Originalkompositionen von Johann Sebastian Bach auf dessen Bearbeitungen eigener Werke treffen. So kann das Publikum die Ciaccona aus der Partita in d-Moll BWV 1004 in einer Violinsolofassung wie auch in einer Cembalofassung hören.
Die a-Moll-Sonate für Violine solo BWV 1003 trifft auf die Sonate für Cembalo BWV 964 nach dieser Violinsonate. Karten für das Konzert gibt es bei der Geschäftsstelle des Hohenloher Kultursommers Tel. (0 79 40) 18-3 48, unter
www.hohenloher-kultursommer.de, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Via: mainpost.de
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Tuesday, May 05, 2009
Chorkonzert a cappella: Johann Sebastian Bach, Singet dem Herrn ein neues Lied
Chorkonzert a cappella mit Johann Sebastian Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied,
Motette, BWV 190, sowie F. Mendelssohn, Warum toben die Heiden
und Ralph Vaughan Williams, Messe in g-moll
Es singt die Kantorei an der Peterskirche Weinheim unter der Leitung von Anne-Christine Langenbach. Es spielt das Bläserquartett des Nordbadischen Bläserensembles.
Sonntag, 10.05.2009, 19.30 Uhr, Peterskirche Weinheim
Hauptstraße 1, 69469 Weinheim
Der Eintritt ist frei!
Kantorei Peterskirche Weinheim
Motette, BWV 190, sowie F. Mendelssohn, Warum toben die Heiden
und Ralph Vaughan Williams, Messe in g-moll
Es singt die Kantorei an der Peterskirche Weinheim unter der Leitung von Anne-Christine Langenbach. Es spielt das Bläserquartett des Nordbadischen Bläserensembles.
Sonntag, 10.05.2009, 19.30 Uhr, Peterskirche Weinheim
Hauptstraße 1, 69469 Weinheim
Der Eintritt ist frei!
Kantorei Peterskirche Weinheim
Monday, February 16, 2009
In Dir ist Freude von Johann Sebastian Bach
Musiker haben sich seit jeher - man denke an Edvard Griegs »Komponistenhütte« im norwegischen Bergen - von der aparten Umgebung zu ihren Kompositionen inspirieren lassen. Da fällt der Entstehungsort der berühmtesten Orgelschule der Musikgeschichte, des »Orgelbüchleins« von Johann Sebastian Bach (1685-1750), ziemlich aus der Rolle. Denn überarbeitet, wenn nicht sogar geschrieben, wurde es wahrscheinlich im Knast. Via: www.sonntagsblatt-bayern.de
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Monday, January 28, 2008
Bachkantate am 27. Januar 2008: BWV 18: Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
Bach stellt dem mit einer einzigen Arie in seinen Gesangsteilen recht knappen Werk eine einleitende Sinfonia voran, die an einen Konzertsatz erinnert. Das Thema wird in den ersten vier Takten vorgestellt.
Der Sinfonie folgt das Rezitativ, das sich wortwörtlich an den Propheten Jesaja anlehnt, bei dem es heißt: „Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt". Das Rezitativ wird vom Solo-Baß übernommen, und das nicht zufällig, denn die Bassstimme ist bei Bach immer die Stimmlage Christi. Ganz typisch für Bachs frühe Kantaten: Auch dieses Rezitativ weist zahlreiche ariose Teilstücke auf. Via: www.domradio.com
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Der Sinfonie folgt das Rezitativ, das sich wortwörtlich an den Propheten Jesaja anlehnt, bei dem es heißt: „Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt". Das Rezitativ wird vom Solo-Baß übernommen, und das nicht zufällig, denn die Bassstimme ist bei Bach immer die Stimmlage Christi. Ganz typisch für Bachs frühe Kantaten: Auch dieses Rezitativ weist zahlreiche ariose Teilstücke auf. Via: www.domradio.com
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Monday, October 15, 2007
Bach: Kartenvorverkauf für Bachfest Leipzig 2008 startet heute
Jennifer Bröcher. Vom 13. bis zum 22. Juni 2008 wird die Musikstadt mit den historischen Wirkungsstätten des berühmten Thomaskantors wieder zu einem Zentrum für tausende Bachfreunde aus aller Welt. Das Motto der insgesamt über 100 Veranstaltungen lautet „Bach und seine Söhne“ und beleuchtet die maßgebliche Rolle, die die Musikerfamilie Bach in der Zeit während des Übergangs vom Barock zur Klassik gespielt hat und ihre Wirkung auf nachfolgende Musikergenerationen.
Herausragende Ensembles und Künstlers erweisen Leipzig die Ehre: Erwartet werden u. a. Sir Roger Norrington, La Stravaganza Köln, Collegium Vocale Gent (Chor und Orchester), die Rheinische Kantorei, Das kleine Konzert und Hermann Max, die Akademie für Alte Musik Berlin und die Academy of Ancient Music mit Richard Egarr. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird als ein „Orchester in residence“ außer dem Abschlusskonzert noch zwei weitere Konzerte bestreiten. Zu hören sind die großen geistlichen und weltlichen Werke ebenso wie intime Kammermusiken. Interpretationen in jazzigem oder alternativem Gewand, die auch in Szene-Kneipen und zu Open-Air-Bühnen führen, sowie Orgelfahrten, Familienveranstaltungen und Vorträge belegen den Facettenreichtum des Leipziger Bachfests. Neu ist die Darstellung des Gesamtprogramms in sieben, farblich gekennzeichneten Konzertreihen. Sie ermöglichen es den Besuchern, gezielt ein individuelles Bachfest-Programm zusammenzustellen. Via: Lizzy Online
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Herausragende Ensembles und Künstlers erweisen Leipzig die Ehre: Erwartet werden u. a. Sir Roger Norrington, La Stravaganza Köln, Collegium Vocale Gent (Chor und Orchester), die Rheinische Kantorei, Das kleine Konzert und Hermann Max, die Akademie für Alte Musik Berlin und die Academy of Ancient Music mit Richard Egarr. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird als ein „Orchester in residence“ außer dem Abschlusskonzert noch zwei weitere Konzerte bestreiten. Zu hören sind die großen geistlichen und weltlichen Werke ebenso wie intime Kammermusiken. Interpretationen in jazzigem oder alternativem Gewand, die auch in Szene-Kneipen und zu Open-Air-Bühnen führen, sowie Orgelfahrten, Familienveranstaltungen und Vorträge belegen den Facettenreichtum des Leipziger Bachfests. Neu ist die Darstellung des Gesamtprogramms in sieben, farblich gekennzeichneten Konzertreihen. Sie ermöglichen es den Besuchern, gezielt ein individuelles Bachfest-Programm zusammenzustellen. Via: Lizzy Online
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Saturday, August 18, 2007
Salzburger Festspiele: Und alle sind Erben des großen Bach
Maurizio Pollini mit Schumann und Chopin im Festspielhaus.
Gegensätzliches zur Einheit zu fügen, Verwandtschaften mit dem hoch geschätzten E. T. A. Hoffmann aufzuspüren und sich gleichzeitig Gedanken über die schwierige eigene Befindlichkeit zu machen: All das schwingt in Schumanns Kreisleriana“ mit. Und zuletzt, im ausdrücklich „schnell und spielend“ zu exekutierenden Finalstück, lässt der Komponist keinen Zweifel, wen das „Tiefcombinatorische, Poetische und Humoristische der neueren Musik“ zum Urheber hat: Johann Sebastian Bach.
Mit einem fast die Grenzen seiner hervorragenden manuellen Fertigkeit sprengenden Tempo stürzte sich Maurizio Pollini in dieses Finale. Souverän stellte er die Stimmen einander gegenüber, setzte selbst in komplexesten Momenten auf höchste Transparenz, vergaß nicht auf die harmonische Vielfalt hinzuweisen.
Pollini war nie ein Pianist des äußerlichen Effekts. Es ist ein intimes Feuer, das in ihm lodert. Manchmal lässt er sich vom melodischen Fluss dazu hinreißen mitzusingen. In seiner Körpersprache, auch im Ausdruck bleibt er selbst in den virtuosen Passagen diskret, setzt Grandezza an die Stelle des üblichen brillanten Überschwangs. Bis ins Detail durchdachte Diskretion lautet Pollinis Konzept. Das schließt aufrauschende Gestik, mitreißenden Schwung nicht aus, beschert – wie eben bei den „Kreisleriana“ sowie dem zuvor präsentierten, etwas zu distanziert begonnenen frühen Schumannschen h-Moll-Allegro – berührende Momente in den geradezu impressionistisch gefärbten langsamen Abschnitten. Via: diepresse.com
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Gegensätzliches zur Einheit zu fügen, Verwandtschaften mit dem hoch geschätzten E. T. A. Hoffmann aufzuspüren und sich gleichzeitig Gedanken über die schwierige eigene Befindlichkeit zu machen: All das schwingt in Schumanns Kreisleriana“ mit. Und zuletzt, im ausdrücklich „schnell und spielend“ zu exekutierenden Finalstück, lässt der Komponist keinen Zweifel, wen das „Tiefcombinatorische, Poetische und Humoristische der neueren Musik“ zum Urheber hat: Johann Sebastian Bach.
Mit einem fast die Grenzen seiner hervorragenden manuellen Fertigkeit sprengenden Tempo stürzte sich Maurizio Pollini in dieses Finale. Souverän stellte er die Stimmen einander gegenüber, setzte selbst in komplexesten Momenten auf höchste Transparenz, vergaß nicht auf die harmonische Vielfalt hinzuweisen.
Pollini war nie ein Pianist des äußerlichen Effekts. Es ist ein intimes Feuer, das in ihm lodert. Manchmal lässt er sich vom melodischen Fluss dazu hinreißen mitzusingen. In seiner Körpersprache, auch im Ausdruck bleibt er selbst in den virtuosen Passagen diskret, setzt Grandezza an die Stelle des üblichen brillanten Überschwangs. Bis ins Detail durchdachte Diskretion lautet Pollinis Konzept. Das schließt aufrauschende Gestik, mitreißenden Schwung nicht aus, beschert – wie eben bei den „Kreisleriana“ sowie dem zuvor präsentierten, etwas zu distanziert begonnenen frühen Schumannschen h-Moll-Allegro – berührende Momente in den geradezu impressionistisch gefärbten langsamen Abschnitten. Via: diepresse.com
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Thursday, June 14, 2007
Bach im Dialog mit der Moderne
Steven Isserlis und Maggie Cole bei Potsdams Musikfestspielen
SONJA BOERDNER
" Bach is God!" Mozart natürlich auch. Aber Bach ist für Steven Isserlis der göttlichste aller Götter am Musikhimmel. Was das für den britischen Ausnahmecellisten bedeutet, durfte das Potsdamer Festspiel-Publikum in der Ovidgalerie erleben. Bachs Sonaten für Viola da gamba bildeten den Rahmen des Konzerts. Dazwischen gaben Isserlis und die renommierte Pianistin Maggie Cole, die ihn auf dem Cembalo begleitete, Boccerini, Britten, Scarlatti und Bryars. Auch wenn der zeitliche Abstand groß ist zwischen dem frühen 18. und dem späten 20. Jahrhundert, die Dialoge der modernen Komponisten mit den barocken Meistern sind deutlich.
Isserlis verlieh jedem der Stücke das Höchste an emotionalem Ausdruck. Er spielt sein Instrument nicht nur, er umarmt es. Das echte Feuermann-Stradivarius-Viol-oncello von 1730 verschmilzt mit ihm zu einem einzigen Klangkörper, wenn er in die Musik versinkt, die ergrauende Lockenmähne fliegen lässt und die Augen verklärt nach innen blicken. Das ist mehr als Spielfreude. Wer den Virtuosen hört – und sieht – muss an Leidenschaft denken, an eine Notwendigkeit zu spielen, alles herauszuholen, was die Noten, das Instrument und er selbst zu geben haben. Via: www.maerkischeallgemeine.de
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SONJA BOERDNER
" Bach is God!" Mozart natürlich auch. Aber Bach ist für Steven Isserlis der göttlichste aller Götter am Musikhimmel. Was das für den britischen Ausnahmecellisten bedeutet, durfte das Potsdamer Festspiel-Publikum in der Ovidgalerie erleben. Bachs Sonaten für Viola da gamba bildeten den Rahmen des Konzerts. Dazwischen gaben Isserlis und die renommierte Pianistin Maggie Cole, die ihn auf dem Cembalo begleitete, Boccerini, Britten, Scarlatti und Bryars. Auch wenn der zeitliche Abstand groß ist zwischen dem frühen 18. und dem späten 20. Jahrhundert, die Dialoge der modernen Komponisten mit den barocken Meistern sind deutlich.
Isserlis verlieh jedem der Stücke das Höchste an emotionalem Ausdruck. Er spielt sein Instrument nicht nur, er umarmt es. Das echte Feuermann-Stradivarius-Viol-oncello von 1730 verschmilzt mit ihm zu einem einzigen Klangkörper, wenn er in die Musik versinkt, die ergrauende Lockenmähne fliegen lässt und die Augen verklärt nach innen blicken. Das ist mehr als Spielfreude. Wer den Virtuosen hört – und sieht – muss an Leidenschaft denken, an eine Notwendigkeit zu spielen, alles herauszuholen, was die Noten, das Instrument und er selbst zu geben haben. Via: www.maerkischeallgemeine.de
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