Das Weihnachtsoratorium IV bis VI von Bach in der übervollen Friedenskirche zu Sanssouci

MATTHIAS MÜLLER

In einer übervollen Friedenskirche kann der Musikberichterstatter ohne Platzreservierung schon einmal einen ungünstigen Sitz ergattern. So ist der Eindruck auf dem letzten Stuhl hinter den Kesselpauken, unter dominierender Einwirkung des Chorsopran mit gleichseitiger, kostenloser Einführung in die tadellos geblasene Hornpartie, die Horn 1 und 2 der IV. Kantate vorbehalten sind, bis zu den drei Trompeten der VI. Kantate, wie ein selektiver Partiturauszug.

Mitnichten trübte das die fantastische Interpretation von Kammerakademie, Oratoriumschor und den Solisten Nathalie de Montmollin (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Achim Kleinlein (Tenor) und Thomas Wittig (Bass). Das Weihnachtsoratorium IV bis VI lag in der Gesamtverantwortung von Matthias Jacob. Auf dem "Sonderplatz" wurden ganz eigene Klang- und Wahrnehmungsebenen eröffnet. So ertönte die Echostimme, die von der Soloaltistin in der Sopranarie "Flößt, mein Heiland, flößt dein Name" übernommen war, aus direkter Nachbarschaft... Via: www.maerkischeallgemeine.de

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