The Arabian Passion According to J. S. Bach - Johann Sebastian Bach-Blog

ensemble sarband

Donnerstag, 01. April 2010 | Forschungs- und Entwicklungszentrum der Heidelberger druckmaschinen AG | 20.00 Uhr


In Kooperation mit der Heidelberger Druckmaschinen AG

Niemand hat das Leiden des Menschen, verkörpert in Jesus Christus, musikalisch so eindringlich und leidenschaftlich dargestellt wie Johann Sebastian Bach in seinen beiden Passionsoratorien. Die Johannes- und die Matthäuspassion gelten als Höhepunkte barocker Ausdruckskunst und sind ein fester Bestandteil des europäischen Konzert- und des christlichen Glaubenslebens. Bekanntermaßen sind jedoch im Heiligen Land die Konflikte seit Jesu Geburt nicht abgerissen. Vladimir Ivanoff, musikalischer Leiter des Ensembles Sarband, vergleicht in seiner „Arabischen Passion“ Jesu Leiden und die Leidensgeschichte des Nahen Ostens in der Zeit des Neuen Testaments mit der aktuellen Lage, und zwar durch eine faszinierende Neudeutung der bachschen Passionen. Klassische arabische Musiker, zwei Jazzsaxophonisten und das Modern String Quartet finden einander in der Musik Bachs: Barocke Komplexität begegnet der Spontaneität von arabischer Musik und Jazz. Diese musikalische Zusammenarbeit schafft einen intensiven und kontemplativen Raum für gegenseitigen Respekt und Frieden. Sie wird bekräftigt durch Bildprojektionen, die das alltägliche Leiden der Menschen im Irak zeigen – festgehalten von unabhängigen Fotografen.
Im Ensemble Sarband musizieren Künstler und Künstlerinnen aus Bulgarien, der Türkei, dem Libanon, dem Irak, Schweden, China, England, Japan, Italien und Deutschland. Dabei geht es nicht um Cross-over, sondern um eine Reise durch Raum und Zeit, durch Religionen und Kulturen. Hier kann man die gewohnten Bahnen des Denkens und des Musikbetriebs hinter sich lassen. Und was hätte der alte Bach dazu gesagt? Er hätte, wie es die Business Times 2007 schrieb, „sich in seinem Grab umgedreht. Dann wäre er herausgestiegen, hätte sich den Staub abgeklopft und aufmerksam zugehört.“ Und er hätte festgestellt, dass in der „Arabischen Passion“ die von ihm vertonten Choräle in ihrer Innigkeit und Kraft die gleichen geblieben sind.



Ensemble Sarband
Vladimir Ivanoff Leitung und Perkussion
Fadia el-Hage Alt
Adnan Schanan Nay
Furat Qadduori Qanun
Mohammed Ali A. Hashim Violine
Angelika Moths Cembalo, Orgelpositiv, Qanun

Modern String Quartet
Jörg Widmoser Violine
Winfried Zrenner Violine
Andreas Höricht Viola
Jost-H. Hecker Cello
Hugo Siegmeth, Till Martin Saxophon

Judith Haug Bildprojektionen


Preise € 29,- | € 19,-
Weitere Informationen zum Heidelberger-Frühling

Zwischen Violine und Cembalo kommt der Bach

In der Mainpost ist zu lesen, dass der Hohenloher-Kultursommmer beginnt:
Zum musikalischen Wettstreit haben sich der Violinspieler Johannes Pramsohler und der Cembalist Jörg Halubek für Samstag, 29. August, um 19 Uhr in der katholischen Kirche von Dörzbach-Meßbach gerüstet.

In ihrem Konzert im Rahmen des Hohenloher Kultursommers lassen die beiden Musiker Originalkompositionen von Johann Sebastian Bach auf dessen Bearbeitungen eigener Werke treffen. So kann das Publikum die Ciaccona aus der Partita in d-Moll BWV 1004 in einer Violinsolofassung wie auch in einer Cembalofassung hören.

Die a-Moll-Sonate für Violine solo BWV 1003 trifft auf die Sonate für Cembalo BWV 964 nach dieser Violinsonate. Karten für das Konzert gibt es bei der Geschäftsstelle des Hohenloher Kultursommers Tel. (0 79 40) 18-3 48, unter

www.hohenloher-kultursommer.de
, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Via: mainpost.de

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Chorkonzert a cappella: Johann Sebastian Bach, Singet dem Herrn ein neues Lied

Chorkonzert a cappella mit Johann Sebastian Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied,
Motette, BWV 190, sowie F. Mendelssohn, Warum toben die Heiden
und Ralph Vaughan Williams, Messe in g-moll

Es singt die Kantorei an der Peterskirche Weinheim unter der Leitung von Anne-Christine Langenbach. Es spielt das Bläserquartett des Nordbadischen Bläserensembles.

Sonntag, 10.05.2009, 19.30 Uhr, Peterskirche Weinheim

Hauptstraße 1, 69469 Weinheim

Der Eintritt ist frei!
Kantorei Peterskirche Weinheim

In Dir ist Freude von Johann Sebastian Bach

Musiker haben sich seit jeher - man denke an Edvard Griegs »Komponistenhütte« im norwegischen Bergen - von der aparten Umgebung zu ihren Kompositionen inspirieren lassen. Da fällt der Entstehungsort der berühmtesten Orgelschule der Musikgeschichte, des »Orgelbüchleins« von Johann Sebastian Bach (1685-1750), ziemlich aus der Rolle. Denn überarbeitet, wenn nicht sogar geschrieben, wurde es wahrscheinlich im Knast. Via: www.sonntagsblatt-bayern.de

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